Oberfräse kaufen

Ob es ums Bohren, Fälzen, Fräsen nach Schablonen, Profilieren oder Nuten geht - die Oberfräse ist eines der vielseitigsten Elektrowerkzeuge. Dank ihr müssen Nut und Feder nicht mehr umständlich per Hand hergestellt werden. Außerdem gibt es Handoberfräsen, die sich zum Freihandfräsen eignen. Mit ihrer Hilfe können beispielsweise auch Muster und Verzierungen eingearbeitet werden.

Verschiedene Fräser für die Oberfräse


Jeder Handwerker, der viel mit Holz arbeitet, ob Profi oder Hobby-Bastler, wird die Oberfräse nicht mehr missen wollen, wenn er ein Mal ihre Vorteile erkannt und erprobt hat. Dabei gibt es der Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten entsprechend auch eine Vielzahl von Fräsern für die Oberfräse. Generell werden Fräser unterschieden in solche, die allein zum Bearbeiten von Kanten taugen und jene, die in Holz eintauchen können. So gibt es zum Beispiel:

  • Zinkenfräser (zum Herstellen von Schwalbenschwanz-Zinken)
  • Konterprofilfräser (beispielsweise für Rahmen und andere ineinander greifende Profile)
  • Nutfräser (zum Fälzen, Nuten und Formen fräsen)
  • Abrundfräser (zum Abrunden geschwungener Werkstücke)
  • Hohlkehlfräser (für Hohlkehlen an Kanten)
  • Bohrfräser (zum Bohren)
  • Bündigfräser (beispielsweise zum bündig Fräsen von Beschichtungen)
  • Fasefräser (zum Anfasen von Werkstücken)
  • Scheibennutfräser (für Nuten)

Jedoch ist es für den Hobby- und Heimwerkerbedarf nicht notwendig, gleich alle diese Fräser und dann noch solche in verschiedenen Größen anzuschaffen, zumal dies sehr teuer werden könnte. So reichen bei den Nutfräsern schon die Durchmesser von fünf, zehn und zwanzig Millimetern für die meisten Arbeiten vollkommen aus, da hiermit Nutbreiten von bis zu 40 mm hergestellt werden können. Generell sollten Fräser nur dann gekauft werden, wenn man diese auch tatsächlich benötigt - alles andere wäre ineffizient und teuer.

Funktionsweise und Bedienung der Oberfräse


Herzstück der Oberfräse ist ihr Motor, der meistens elektronisch regelbar ist. An seiner Welle ist die Aufnahme für das Spannfutter angebracht. Am Gehäuse befinden sich zwei Griffe. Das Gehäuse wiederum ist auf einer meist runden Führungsplatte angebracht, die in der Höhe verstellt werden kann und an der unterschiedliche Führungen und Anschläge befestigt werden können, beispielsweise Fräszirkel, Kopierhülse und Parallelanschlag. Inmitten der Führungsplatte befindet sich ein für den Fräser bestimmtes Loch.

Es sind auch Oberfräsen erhältlich, die mit einem Geradschleifer angetrieben werden. Dieser kann in einen Fräskorb eingespannt werden. Zwar sind solche Modelle in der Regel preiswerter, jedoch empfiehlt sich die Anschaffung einer einteiligen Oberfräse.

Bei der Handhabung einer Oberfräse ist bei aller Einfachheit in der Bedienung immer höchste Vorsicht geboten, da es sich um ein gefährliches Werkzeug handelt. Um sich nicht zu verletzen, sollten daher in jedem Fall die der Oberfräse beiliegenden Sicherheitshinweise beachtet werden. So sollten beispielsweise nur unbeschädigte und scharfe Fräser verwendet werden. Besonders wichtig ist es, dass das Werkstück immer gegen die Laufrichtung des Fräsers geführt wird. Der Fräserschaft muss dabei mindestens zu zwei Dritteln eingespannt sein. Auch die Werkstücke sollten immer fest gespannt werden. Dabei lassen sich große Werkstücke leichter und sicherer bearbeiten.

Wichtigste Leistungsmerkmale der Oberfräse


Oberfräsen für den Heimwerker- und Hobbybedarf verfügen meist über eine Motorleistung ab 450 Watt. Für Profis sind dagegen Oberfräsen bestimmt, die über eine Leistung von 1.200 oder sogar 1.400 Watt verfügen. Die meisten Oberfräsen verfügen über einen Revolveranschlag, mit dem verschiedene Tiefen eingestellt werden können. So kann mit nur einem Dreh leicht von einer zur nächsten Einstellung gewechselt werden.

Fazit zum Kauf einer Oberfräse


Bei hochwertigen Handoberfräsen sind Motor und Fräskorb stabil verbunden. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass der Führungstisch zwei starke Säulenführungen besitzt. Sie sollten sich leicht feststellen und auch wieder lösen lassen. Ein wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung ist auch eine Skala, die sich leicht ablesen und einstellen lässt. Zudem sollte der Anschlag nicht nur eine Grobeinstellung besitzen, sondern sich mit Hilfe einer Gewindeschraube auch leicht feiner justieren lassen. Ebenfalls empfiehlt sich die Entscheidung zugunsten einer Oberfräse, bei der man in die Grundplatte unterschiedlich große Führungshülsen einsetzen kann. Je größer dabei die Werkzeugaufnahme, desto besser.

Für den Heimwerker- und Hobbygebrauch sind Oberfräsen mit sechs und acht Millimeter Schaftdurchmesser erhältlich. Oberfräsen, bei denen nur Spannzangen von sechs Millimeter Größe eingesetzt werden können, sind jedoch weniger vielseitig. Umgekehrt können aber bei größeren Aufnahmen auch problemlos kleinere Werkzeuge eingesetzt werden.

Was das Fräser-Material betrifft, sollte nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität über den Kauf entscheiden. Fräser aus Hochleistungsschnellstahl (HSS) sind zwar meist nur halb so teuer wie Fräser, die mit Hartmetall (HM) bestückt sind. Jedoch handelt es sich bei letzteren auch um Universalfräser. Diese Werkzeuge können also nicht nur für Weichholz verwendet werden wie HSS-Fräser, sondern eignen sich auch für hartes Holz und Plattenmaterialien wie Sperrholz, Spanplatten oder Multiplex. Sogar bei Plexiglas und Aluminium können solche Universalfräser eingesetzt werden. Fräser aus Hartmetall müssen jedoch von Fachleuten geschärft werden.



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