Kappsäge kaufen

Die Kappsäge ist das ideale Elektrowerkzeug, wenn es um das Kürzen und Zuschneiden von Hölzern, wie Brettern, Latten und Leisten, geht. Die Kappsäge gehört zur Gattung der Kreissägen, das Kreissägeblatt wird hierbei von oben gegen das Sägegut geführt. Der Motor arbeitet üblicherweise mit 230 Volt Wechselspannung und kann somit an jede normale Steckdose angeschlossen werden.

Kappsägen sind seit jeher ein beliebtes Werkzeug für Schreiner, Innenausbauer und Fußbodenleger beim präzisen Zuschnitt von Bauteilen sowie beim Anpassen von Leisten, Paneelen und Verblendungen. Doch auch im Privatbereich weiß das Prinzip der Kappsäge zu überzeugen. Bei Gartenfreunden leistet sie beispielsweise gute Dienste beim Zuschnitt von Holzlatten, Brettern und Leisten, etwa für den Bau von Zäunen und Bänken. Die Kappsäge ist auch eine ideale Säge für den Hausbau, da sie sich schnell versetzen und flexibel einsetzen lässt. Vorbei sind die Zeiten, als mit Handkreissägen oder Stichsägen notgedrungen auf dem Oberschenkel gesägt wurde.

Funktionsweise der Kappsäge


Eine Kappsäge verfügt in der Regel über einen massiven Standfuß, an dem rückwärtig die komplette Motor- und Sägeeinheit, auch als Maschinenkopf bezeichnet, über ein Gelenk beweglich angeschlagen ist. Nahezu alle Kappsägen erlauben es zudem, Werkstücke auf Gehrung, daher im Winkel zu schneiden. Gelegentlich wird dieser Typ deshalb auch als Kapp- und Gehrungssäge bezeichnet. Hierzu besitzt die Kappsäge einen Drehteller, welcher sich mitsamt dem Maschinenkopf stufenlos gegen den Standfuß verschieben lässt. Standard ist hier ein Winkel von 45 Grad, sowohl nach rechts als auch nach links. Besonders hochwertige Kappsägen erlauben jedoch auch Winkeleinstellungen darüber hinaus. Einmal eingestellt, lassen sich unbegrenzt viele Werkstücke mit dem gleichen Winkel schneiden, beispielsweise Latten für den Zaunbau, welche oben abgeschrägt besser dem Regen trotzen sollen. Bei höherwertigen Kappsägen ist der Maschinenkopf zudem zur Seite neigbar, so dass sich der Schnittwinkel variabel um zwei Achsen verschieben lässt.

Zur Bedienung der Kappsäge ist nur geringer Kraftaufwand vonnöten. Nach dem Auflegen und eventuellen Festklemmen des Werkstücks wird die Kappsäge vom Bediener mittels eines im Griff integrierten Tasters eingeschaltet und der Maschinenkopf nach unten gedrückt. Je nach Beschaffenheit und Stärke des zu sägenden Materials kann mit mehr oder weniger Druck gearbeitet werden. Nach dem Schnitt federt die Sägeeinheit automatisch in ihre Ausgangslage zurück. Ein unpräziser Schnitt durch ungenaues Aufsetzen oder unterschiedliche Beschaffenheit des Sägegutes ist nahezu ausgeschlossen. Da das Sägegut nicht von Hand gegen das Sägeblatt geführt werden und somit auch nicht bewegt werden muss, ist ein Ableiten der Hände in das rotierende Sägeblatt unwahrscheinlich.

Kappsäge auch mit Untergestell und als Tisch-Kappsäge


Die Kappsäge wird zumeist als Tischmodell angeboten und kann so universell eingesetzt oder beispielsweise auf einer Werkbank montiert werden. Kappsägen sind jedoch auch als Variante mit Untergestell, auch als Tisch-Kappsäge bezeichnet, erhältlich. Viele Hersteller bieten außerdem ein Untergestell für die von ihnen angebotenen Kappsägen zur nachträglichen Montage an. Heutige Kappsägen verfügen über einen, zumeist transparenten, Sägeblattschutz, welcher sich parallel zur Bewegung der Kappsäge öffnet und somit verhindert, dass der Bediener in Kontakt mit dem rotierenden Sägeblatt kommen und sich verletzen kann.

Kappsägen sind in zahlreichen Varianten erhältlich und unterscheiden sich hauptsächlich in Sägeblattdurchmesser, Schnitttiefe und Motorleistung. Je höher die Aufnahmeleistung, desto kräftiger ist in der Regel der Motor. Welche Modelle in Frage kommen, hängt jedoch maßgeblich von der Beschaffenheit des Sägeguts ab.

Weitere Tipps zum Kauf einer Kappsäge


Besonders wichtig sind eine präzise und gut ablesbare Skala sowie eine sichere Arretierung, so dass sich die Position zum Sägen keinesfalls durch Vibrationen verstellen kann. Besonders hilfreich ist auch ein integrierter Laser, der die spätere Position des Schnitts auf das zu sägende Material projektiert und so die Justierung der exakten Sägeposition erheblich vereinfacht. Einige Hersteller verbauen auch einen Doppellinienlaser, welcher, neben der Position, auch die Stärke des Sägeblatts optisch darzustellen vermag. Wichtig ist vor allem, dass der Laser hochpräzise arbeitet und gut ablesbar ist.

Für viele Kappsägen ist ein Staubfangbeutel erhältlich oder befindet sich bereits im Lieferumfang. Dieses Anbauteil erweist sich mitunter als sehr praktisch, da Späne und Sägestaub aufgefangen und nicht einfach hinten aus der Kappsäge ausgeworfen werden. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn die Kappsäge in Wohnräumen eingesetzt werden soll, welche sich nicht mehr im Bau befinden, beispielsweise beim nachträglichen Einbau von Decken- und Wandpaneelen. Da das Volumen des Auffangbeutels jedoch begrenzt ist, besteht zumeist auch die Möglichkeit, einen Staubsauger beziehungsweise eine Staubabsaugung anzuschließen. Wenn die Kappsäge viel mobil eingesetzt und am Einsatzort von nur einer Person transportiert werden soll, so empfiehlt sich, ein Augenmerk auf das Gewicht zu legen. Die Kappsäge sollte allerdings auch nicht zu leicht sein, da nur ein schwerer Standfuß einen sicheren Stand gewährleistet.

Eine weitere Variante der Kappsäge ist die so genannte Zug-, Kapp- und Gehrungssäge. Hierbei ist die Kappsäge um eine Zugfunktion erweitert, so dass auch Material von höherer Stärke geschnitten werden kann.

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