Brennholzsäge kaufen

Die Brennholzsäge ist ein Sägewerkzeug, welche speziell auf das Sägen von Brennholz zugeschnitten ist. Sie wird auch als Wippsäge, Brennholzwippsäge oder Wippkreissäge bezeichnet. Besondere Vorteile der Brennholzsäge sind die hohe Effizienz und Arbeitsgeschwindigkeit beim Schneiden von Brennholz. Ein weiterer Vorteil der Brennholzsäge ist, dass sie relativ wartungsarm ist und außer der Antriebsenergie keine weiteren Betriebsstoffe zugeführt werden müssen.

Aufbau der Brennholzsäge


Die Brennholzsäge ist als Kreissäge konstruiert, wobei das Sägegut gegen das Sägeblatt geführt wird. Dieses rotiert in einer Schutzvorrichtung, um ein unbeabsichtigtes Berühren zu verhindern. Im unteren Bereich der Brennholzsäge ist, beweglich über zwei Arme pendelnd, eine U- oder V-förmige Ablage angeschlagen, welche als Wippe bezeichnet wird und das Sägegut aufnimmt. In der Wippe befindet sich ein Schlitz, durch den das Sägeblatt in die Wippe hineinragt, wenn diese in Richtung desselbigen bewegt wird. Viele Brennholzsägen verfügen auch über Konstruktionen, welche das Sägeblatt vollständig abdecken, wenn sich die Wippe in der Ruheposition befindet und sich erst dann öffnen, wenn diese nach vorne bewegt wird.

Funktionsweise der Brennholzsäge


Das Sägegut, üblicherweise Äste oder zuvor gespaltene Stämme, wird zum Sägen in die zu beiden Seiten offene Wippe eingelegt. Die Wippe wird anschließend vom Bediener mit beiden Händen gefühlvoll nach vorne in Richtung Sägeblatt geschoben, welches den Schnitt vollführt. Die Hände des Bedieners bleiben hierbei stets an den Griffen der Wippe, ein direktes Agieren im Bereich des Sägeblatts ist nicht nötig. Bedingt durch die Rotationsrichtung des Sägeblatts von oben nach unten, wird das Sägegut während des Sägevorgangs in die Wippe gedrückt und dort festgehalten.

Nach dem Sägevorgang pendelt die Wippe automatisch in ihre Ausgangsposition zurück. Dies geschieht in der Regel über einen Federzug, bei einigen Herstellern kommt auch eine Gasdruckfeder zum Einsatz. Nach dem Schnitt fällt das abgetrennte Holzstück, je nach Länge und Konstruktion der Brennholzsäge, von alleine zur Seite herunter, oder kann gefahrlos aus der Wippe entnommen werden. Nach dem Vorschieben des in der Wippe eingelegten Holzstücks kann sofort der nächste Schnitt durchgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich mit einer Brennholzsäge bei relativ geringem Kraftaufwand große Mengen Holz schneiden.

Vorteile von Brennholzsägen


Bedingt durch die gerade Körperhaltung und dadurch, dass das Sägegut in der Wippe ruht und nicht gehalten werden muss, ist ein relativ ermüdungsfreies und angenehmes Arbeiten möglich. Das Arbeiten mit der Brennholzsäge ist gegenüber anderen Sägetypen relativ sicher, da beispielsweise keine Möglichkeit besteht, in das offene Sägeblatt zu fassen oder mit der Hand vom Sägegut in das Sägeblatt abzurutschen. Dennoch sollten in jedem Fall die einschlägigen Sicherheitsvorschriften beachtet werden. Die Brennholzsäge sollte nicht zum Schnitt von anderem Sägegut, beispielsweise von Brettern, eingesetzt werden, da sie hierfür nicht konzipiert ist.

Brennholzsäge kaufen - weitere Tipps


Brennholzsägen sind in verschieden Größen, mit verschiedenen Leistungen und für unterschiedliche Holzdurchmesser erhältlich. Bei der Anschaffung sollte allgemein auf hohe Qualität sowie hochwertige und langlebige Materialien und Oberflächenbeschichtungen und auch auf allgemein stabile Verarbeitung geachtet werden. Ein besonderer Vorteil beim Kauf eines Markenwerkzeugs sind der in der Regel ein guter Service seitens des Herstellers und die problemlose Ersatzteilbeschaffung. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Brennholzsäge gut zur anfallenden Sägearbeit und zum anfallenden Sägegut passt. Der maximale Holzdurchmesser ist stets etwas geringer als die Hälfte des Sägeblattdurchmessers. Beachtet werden sollte, dass große Sägeblätter in punkto Anschaffung, Wartung und Austausch in der Regel wesentlich teurer als kleinere sind.

Als Motorvarianten stehen sowohl Wechselstrommotoren, welche mit 230 Volt arbeiten und sich an jede normale Steckdose anschließen lassen, als auch Varianten mit Drehstrommotoren zur Verfügung. Letztere benötigen zum Betrieb einen sogenannten Drehstromanschluss, dessen Spannung früher 380 Volt, heute 400 Volt beträgt und der umgangssprachlich auch als Kraftstrom- oder Starkstromanschluss bekannt ist. Ab einer gewissen Größe sind Brennholzsägen üblicherweise nur noch mit Drehstrommotoren erhältlich. Diese sind weitaus kraftvoller und ermöglichen hierdurch auch ein wesentlich angenehmeres Arbeiten. Drehstromsägen sollten mit einem so genannten Phasenwender ausgestattet sein, besonders wenn diese öfter an verschiedenen Standorten eingesetzt werden, da sich das Sägeblatt bei verkehrtem Drehfeld rückwärts dreht.

Neuere Brennholzsägen sind durchweg mit einem so genannten Nullspannungsauslöser ausgerüstet. Dieser unterbricht den Stromkreis, sobald keine Eingangsspannung mehr anliegt, beispielsweise bei einem Stromausfall und soll verhindern, dass die Brennholzsäge bei zurückkehrender Spannung plötzlich wieder anlaufen kann. Auch ein elektronischer Bremsschalter bzw. eine Sägeblattbremse gehören heutzutage zur Standardausstattung. Weitere Ausstattungen sind beispielsweise eine ausziehbare Wippenverlängerung oder ein verstellbarer Anschlag um alle Holzstücke auf die gleiche Länge zu schneiden. Mit Transporträdern von entsprechender Größe lässt sich die Brennholzsäge auch problemlos über Rasen oder losen Untergrund bewegen.

Weitere Werkzeuge



Copyright 2017 Werkzeuge

Werkzeuge

Bohrmaschinen

 Tischbohrmaschine

 Säulenbohrmaschine

 Ständerbohrmaschine

 Schlagbohrmaschine

Hammer

 Bohrhammer

 Abbruchhammer

 Stemmhammer

Akkuschrauber

Schlagschrauber

Sägen

 Kettensäge

 Motorsäge

 Tischkreissäge

 Bandsäge

 Kreissäge

 Wippsäge

 Handkreissäge

 Stichsäge

 Kappsäge

 Brennholzsäge

 Formatkreissäge

 Dekupiersäge

Schleifer

 Winkelschleifer

 Bandschleifer

 Exzenterschleifer

 Schwingschleifer

Fräsen

 Oberfräse

 Tischfräse

 Mauernutfräse

Weitere Werkzeuge

Kontakt – Impressum